Aktuelles

Aktuelle steuerliche Hinweise

Neubewertung des Grundbesitzes(der "Einheitswert" verschwindet)

Wer am 01.01.2022 Eigentümer eines unbebauten oder bebauten Grundstücks in Hessen ist, ist verpflichtet eine Erklärung zum (neuen) Grundsteuermessbetrag abzugeben.

Die bisherigen Einheitswerte verschwinden und werden durch eine neue Bemessungsgrundlage ersetzt. All dies erfolgt nach dem bekannten Urteil des Bundesverfassungsgerichtes. Die Grundsteuer wird dann erstmalig ab 2025 nach den neuen Regelungen erhoben.

Die Aufforderung zur Abgabe der Steuererklärung erfolgt in Hessen Ende des ersten Quartals 2022. Die Abgabe der Steuererklärung erfolgt elektronisch frühestens ab 01.07.2022.

Bei der Erstellung dieser Steuererklärung im 2. Halbjahr 2022 bin ich Ihnen gern behilflich.

Download: Checkliste Grundsteuerreform


Vermögenssteuer

Aktuell wir wieder über die Wiedereinführung der Vermögenssteuer diskutiert. Der Ausgang der Diskussion ist völlig offen; Handlungsbedarf besteht momentan nicht.


Arbeitsverträge zwischen Angehörigen

Bei Arbeitsverträgen zwischen Angehörigen ist es wichtig, dass diese nicht nur formal fremdüblich sind, sondern auch entsprechend den Vereinbarungen tatsächlich durchgeführt werden. Abweichungen können zu einer steuerlichen Nichtanerkennung führen.
Ein zentraler Punkt ist die Nachweispflicht; hierauf wäre besonders zu achten.


Problem: Wer soll bei Ehegatten der Eigentümer von betrieblich genutzten Flächen werden?

Bei Ehegatten stellt sich oftmals die Frage, wer Eigentümer des betrieblich genutzten Grundstücks werden soll. Dabei geht es vor allem darum, die Entstehung von steuerverstrickten stillen Reservern zu vermeiden. Die Errichtung eines betrieblich genutzten Gebäudes auf dem Grundstück des Ehegatten ist in der Gestaltungsberatung ein adäquates Mittel, um die Gefahr einer späteren Versteuerung von betrieblich genutzten Immobilien zu begrenzen. Gleichzeitig können betrieblich genutzte Vermögensteile der Ehegatten geschickt auf beide Partner verteilt werden.


Unternehmensnachfolge

Ein unzweifelhaft schwieriges Thema. Probleme mit WER | WIE | WANN werden ergänzt durch gesetzliche Regelungen des Erb-, Steuer- und Gesellschaftsrechts. Hier gibt es reichlich Fallstricke; den Weg zur optimalen und individuellen Nachfolgeplanung zeige ich Ihnen gerne auf.


Verbilligte Vermietung / Verpachtung von Immobilien

Es gibt eine Neuregelung zur verbilligten Vermietung oder Verpachtung. Beträgt das Entgelt für die Überlassung einer Wohnung weniger als 50% der ortsüblichen Marktmiete, ist nach der zum 1.1.2021 in Kraft getretenen Änderung des §21 Abs. 2 Satz 1 EStG die Nutzungsüberlassung in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Teil aufzuteilen. Als entgeltlich gilt nach §21 Abs. 2 Satz 2 EStG nach wie vor eine auf Dauer angelegte Wohnungsvermietung, für die das Entgelt mindestens 66% der ortüblichen Miete beträgt.

Hier gibt es vermeintliche Steuersparmodelle, allerdings mit Tücken. Eine Überprüfung der Vertragsgrundlage ist sicherlich ratsam. Also Vorsicht!


Zum "Schmunzeln"

Unterhalten sich zwei Männer vor dem Finanzamt. Sagt der eine: Weißt du, dass in Zukunft keine Treppen mehr in den Finanzämtern gebaut werden? Fragt der andere: Wieso? Bei den Steuern, da kannst du nur noch die Wände hochgehen.